"Historischer RHEINGOLD"-Salonzug
Erleben Sie das Gefühl des Reisens in unserem historischen Luxuszug aus den 60er Jahren. Wir laden Sie herzlich ein, zu unseren Tagestouren, Mehrtagesreisen und Kulinarik-Sonderfahrten.
Bequem, gemütlich und ein Gemeinschaftserlebnis ist schon die Anreise im "Historischen RHEINGOLD“-Salonzug. Er besteht aus dem legendären Panoramawagen "Domecar", mehreren Speise- und Salonwagen. Manchmal - überwiegend nur bei Tagesfahrten - wird der Salonzug um ehemalige Schnellzugwagen mit Abteilen ergänzt. Diese Schnellzugwagen verfügen über nicht klimatisierte 1. Klasse-Abteile - wie in den 60-er Jahren. Stilvoller reist man in den "RHEINGOLD"-Salonspeisewagen aus den 70-er Jahren, im Nostalgie-Salonspeisewagen aus 1928 – einem der letzten Vertreter seiner Art - oder in der gläsernen Aussichtskanzel des legendären "RHEINGOLD"-Panoramawagens. In einem solchen Wagentyp reiste schon Bundeskanzlerin Angela Merkel.
RHEINGOLD-WAGEN DER JAHRE 1928/29
Außen glänzt die prachtvolle Rheingold-Optik von 1928 in violett-crème mit goldenen Lettern, während im Inneren der Komfort des Wirtschaftswunders der 50er Jahre Einzug gehalten hat.
Im RHEINGOLD-Salonspeisewagen 1928 speisen Sie auf der charakteristischen Bestuhlung der legendären TEE-Triebwagen, die einst das Gesicht des modernen Europas prägten.
Im Abteilwagen 1. Klasse 1928 werden Sie direkt zurück in die Zeit versetzt, als Reisen in den 50ern wieder zu einem luxuriösen und stilvollen Erlebnis wurde. Dieser Wagen wird überwiegend nur bei Tagesfahrten eingesetzt.
RHEINGOLD-WAGEN AB 1962
Diese Salon- und Speisewagen repräsentieren die Ära der "Wirtschaftswunderjahre", decken die gesamte Bandbreite des gehobenen Bahnreisen zwischen den 60-er und 80-er Jahren ab und somit ein einzigartiges Zeitzeugnis der frühen Deutschen Bundesbahn. Alle Wagen tragen das ursprüngliche blau-beige Farbkleid des "FD RHEINGOLD", bevor dieser in das westeuropäische TransEuropExpress (TEE)-Netz integriert wurde und in rot-beige umlackiert wurde. Sie sind klimatisiert und für Geschwindigkeiten bis 160 km/h oder 200 km/h zugelassen.
- Der Aussichtswagen (Dome Car, 1962): Das Herzstück des modernen Zuges ist der legendäre Panoramawagen vom Typ AD4üm-62. Inspiriert von US-amerikanischen Vorbildern, bietet er eine erhöhte, vollverglaste Aussichtskanzel mit 22 Sitzplätzen für ein 360-Grad-Panorama des Rheintals. Hinzu kommen eine Bar Barhockern und mit 8 Plätzen an Tischen sowie 2 Abteile mit jeweils 6 Sitzplätzen.
- Der "Buckelspeisewagen" (1963): Einzigartig ist der doppelstöckige Speisewagen. Die Küche und die Vorratsräume befinden sich auf zwei Ebenen, was dem Wagen seine markante Dachform ("Buckel") verleiht, um Platz für den Service zu schaffen. Er verfügt über 48 Sitzplätze an 4-er und 2-er Tischen.
- Der TEE-Barwagen "ARDmh 105" (1969) ist der Inbegriff der mondänen Reisekultur des Trans-Europ-Express. Er wurde speziell für den hochwertigen Fernverkehr konzipiert, um Reisenden einen Ort für Drinks und Gespräche zu bieten.Er verfügt über einen großzügigen Bar-Bereich mit Hockern und Stehtischen sowie einen Sitzbereich mit Tischen mit 24 Stizplätze an 2er- und 4er-Tischen sowie 4 großzügige Abteile (Intercity-Standard) mit jeweils 6 Sitzplätzen.
- Der Gesellschaftswagen ist ein Unikat und wurde ursprünglich als TUI-Treff-Wagen für den legendären TUI-Ferienexpress gebaut. Später wurde er vom Schweizer Reisebüro Mittelthurgau übernommen und kam schließlich zum FEK. Er bietet eine sehr luftige und großzügige Atmosphäre. Das Interieur besticht durch ein modernes und edles Design, das besonders durch die hochwertige Bestuhlung mit den markanten Vitry-Stühlen (32 Sitzplätze an Tischen) unterstrichen wird. Er verfügt zudem über eine große Bar, die zum Verweilen einlädt. Er ist für seine hervorragende Laufruhe und die großen Fensterflächen bekannt.
Die Geschichte des "RHEINGOLD"
Der "RHEINGOLD" zählte zu den "großen" internationalen Fernzügen und wurde von weltgewandten Reisenden in einem Atemzug mit "Orient-Express", "20th Century Limited", "Blue Train" oder "Mistral" genannt.
Am 15. Mai 1928 fuhr der "Zug der Züge" zum ersten Mal von Hoek van Holland über Duisburg – Düsseldorf – Köln – Mainz – Mannheim – Karlsruhe nach Basel SBB. In einer Zeit, als die Bahn noch die 4. Klasse kannte, selbst das besser situierte Bürgertum zumeist die 3. Klasse benutzte, und die 1. Klasse in den Zügen echten Seltenheitswert hatte, wurde der aus je zwei eigens für den "RHEINGOLD" gebauten Luxuswagen der 1. und 2. Klasse sowie einem Gepäckwagen gebildete Zug von Anfang an ein Inbegriff exklusiven Reisens:
Auf der rund 670 Kilometer langen Strecke, die in rund 11 ½ Stunden zurückgelegt wurde, sorgten nicht weniger als 28 Mann Personal für das Wohlergehen von maximal rund 130 Reisenden, 1,5 qm Platz für jeden Fahrgast selbst der 2. Klasse müssen dem keineswegs nur durch Billigflieger an "unzulässige Käfighaltung" gewöhnten Fluggast unserer Tage wie ein Traum vorkommen...
Dieser außergewöhnliche Komfort, die Fahrt über die romantische Rheinstrecke (die übrigens extra für den "RHEINGOLD" zwischen Köln und Koblenz neue Gleise erhielt...) und attraktive Direktverbindungen mit London (via Harwich), Amsterdam und den Ferienregionen der Schweiz machten den Zug auf Anhieb zum "Pflichtprogramm" von Europareisenden aus aller Welt – vor allem aber von US-Amerikanern.
In der Nazizeit wurde der Service eingestellt, um kurz nach dem Krieg mit aufgearbeitetem Wagenmaterial wieder aufgenommen zu werden. 1956 schaffte die Deutsche Bundesbahn die bisherige 1. Klasse ab, indem sie die reichlich vorhandenen Altwagen der 3. Klasse, darunter sogar solche, die bis 1928 viertklassig waren, ohne jede Veränderung zu Wagen der 2. Klasse „beförderte“ und aus ihrem etwas komfortableren Wagenmaterial die "neue" 1. Klasse schuf.
Um dem "RHEINGOLD" seine bisherige Exklusivität zu bewahren, ließ die DB ihn fortan als rein erstklassigen Zug verkehren, ging sogar noch einen Schritt weiter, indem sie völlig neue Wagen bauen ließ: Aussichtswagen mit erhöhten, bequemen Sitzen, die durch eine über das Wagendach hinausragende Glaskuppel beste Aussichten auf die schöne Rheinlandschaft ermöglichten, sowie in anderen Zügen nicht zu findende Bar – und Speisewagen erfüllten jetzt wieder den schon 1928 erhobenen Anspruch des "RHEINGOLD", seinen Fahrgästen ein ganz besonderes Reisevergnügen zu bieten.
Eine angenehme Reise im "RHEINGOLD"
wünscht Ihnen das Team von Die Eisenbahn Erlebnisreise
Alle Tagesfahrten im „Historischen RHEINGOLD“-Salonzug beinhalten*
- Fahrt auf reservierten Plätzen in der gebuchten Wagen-Kategorie
- RHEINGOLD-Frühstück
- Begrüßungs-Sekt
- 1 Abendimbiss oder Abendessen
*Ausnahme „Kulinarik am Rhein“
Zu allen Fahrten bietet „Die Eisenbahn Erlebnisreise“ ein 3-Tages-Paket mit 2 Übernachtungen (wahlweise 3, 4 oder 5 Sterne in einem zentral gelegenen Hotel), Stadtrundfahrt durch Köln und DB-Anreise in der gewünschten Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg.
WDR Heimatflimmern | Lokomotiven und Legenden
Das Team des WDR war bei einer Fahrt des historischen RHEINGOLD entlang des Rheins mit an Bord. Genießen Sie diese wunderbare Reportage, in der die Geschichte des Zuges mit eleganten Fahrten beginnt.
































